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Harnblasenkrebs

2 min

In Deutschland erkranken ca. 16.470 Menschen neu an Harnblasenkrebs.

Erkrankung

Die meisten Tumore werden in einem frühen Stadium diagnostiziert: In rund 70% der Fälle liegen zum Zeitpunkt der Diagnose nicht-muskelinvasive, oberflächliche Harnblasentumore vor.  Diese sind noch nicht in Muskelschichten der Harnblasenwand eingewachsen.

Die Wahrscheinlichkeit, an Harnblasenkrebs zu erkranken, steigt mit dem Lebensalter. Das mittlere Erkrankungsalter liegt für Frauen bei 77 Jahren und für Männer bei 74 Jahren.

Ursachen und Risikofaktoren

Als mögliche Risikofaktoren für die Entwicklung von Harnblasenkrebs gelten vor allem:

  • Rauchen, sowohl aktiv als auch passiv
    • Tabakkonsum gilt als der wichtigste Risikofaktor: Laut Experten können ca. 30% bis 70% aller Harnblasenkrebserkrankungen auf das Zigarettenrauchen zurückgeführt werden.
    • Die Schadstoffe, die im Zigarettenrauch enthalten sind, gehen beim Rauchen ins Blut über und gelangen in die Harnblase
  • Kontakt mit chemischen Stoffen, vor allem bestimmte aromatische Amine und Azofarbstoffe, die in verschiedenen Industriebereichen (z.B. Maler und Lackierer, Gummi-Industrie, Frisöre, Lederverarbeitung) verwendet wurden bzw. noch verwendet werden
    • Das Harnblasenkarzinom ist bei bestimmten berufsbedingten Risikogruppen (siehe oben) eine anerkannte Berufskrankheit
  • Dauerhafte (chronische) Harnblasenentzündungen
  • Verschiedene Medikamente

Symptome

Harnblasenkrebs gehört zu den Tumorarten, die im Frühstadium meist keine Symptome verursachen. Erste Alarmzeichen können die folgenden Beschwerden sein:

  • Meist schmerzlose rötlich-braune Verfärbung des Urins, verursacht durch Blut im Urin (Makrohämaturie)
  • Verstärkter Harndrang, bei dem jeweils nur kleine Mengen Harn häufig entleert werden (Pollakisurie)
  • Schmerzen im Unterleib und in der Nierengegend, insbesondere im fortgeschrittenem Tumorstadium

Animationen und Vidoes

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