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Malignes Melanom

2 min

Im Jahr 2016 erkrankten in Deutschland ca. 11.150 Frauen und ca. 12.100 Männer an "Schwarzem Hautkrebs".

Erkrankung

Mit einem Anteil von jeweils 4% steht dieser, in der Fachsprache "malignes Melanom" genannte bösartige Tumor der Haut bei Frauen und Männern jeweils an 5. Stelle der Krebserkrankungen in Deutschland.

Frauen erkranken im Mittel im Alter von 60 Jahren, Männer mit 68 Jahren.  Die Inzidenz bei beiden Geschlechtern hat sich seit den 1970er Jahren mehr als verfünffacht.3 Die Umstellung der Freizeit- und Urlaubsgewohnheiten mit deutlich vermehrter UV-Exposition in den letzten fünf bis sechs Dekaden ist der wichtigste Grund für die Zunahme dieser Tumorart.

Die relativen 5-Jahres-Überlebensraten liegen derzeit bei 93% für Frauen und für Männer bei 91%.  Dieser mittlerweile günstige Krankheitsverlauf (Prognose) beruht unter anderem darauf, dass heute ca. zwei Drittel aller Melanome in einem frühen Stadium entdeckt werden.

Ursachen und Risikofaktoren

Die wichtigsten Risikofaktoren für die Entstehung eines malignen Melanoms lassen sich in nicht beeinflussbare, "innere" (endogene) Risikofaktoren und beeinflussbare, äußere (exogene) Risikofaktoren unterscheiden.

Nicht beeinflussbare Risikofaktoren:

  • Anzahl der Pigmentmale (Muttermale, "Leberflecken", medizinisch Nävus/Nävi)
  • Heller Hauttyp
  • Familiäre Belastung: Mindestens zwei Verwandte 1. Grades, die an einem malignen Melanom erkrankt sind

Beeinflussbare Risikofaktoren:

  • Ultraviolette Strahlung, wiederholte Sonnenbrände (v.a. in der Kindheit und Jugend)

Symptome

Meist haben Patienten mit einem malignen Melanom der Haut zum Zeitpunkt der Diagnosestellung keine Beschwerden.

Warnzeichen können vor allem sein:

  • Ein vorhandenes Pigmentmal verändert sich:
    • Es wird dunkler und/oder größer.
    • Es blutet, juckt und/oder nässt.
  • Ein Pigmentmal wächst neu.

Ein Melanom kann sich jedoch auch auf unauffälliger, gesunder Haut entwickeln.

Das Aussehen maligner Melanome der Haut kann sehr unterschiedlich sein.  Meist präsentieren sie sich als dunkle, braune oder schwarze Flecken und können flach, erhaben oder knotig wachsen.

Betroffen können prinzipiell alle Stellen der Haut sein.

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