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Bauchspeicheldrüsenkrebs

2 min

Bauchspeicheldrüsenkrebs verursacht nur selten Frühsymptome. Deshalb wird der Tumor oft erst spät erkannt.

Erkrankung

Pro Jahr erkranken in Deutschland ca. 18.400 Menschen (8.500 Frauen, 8.500 Männer) an Krebs der Bauchspeicheldrüse (Pankreaskarzinom). Das mittlere Erkrankungsalter liegt bei 76 Jahren für Frauen und 72 Jahren für Männer.

Bauchspeicheldrüsenkrebs verursacht nur selten Frühsymptome. Deshalb wird der Tumor oft erst spät erkannt. Entsprechend ungünstig ist der Krankheitsverlauf: Die relative 5-Jahres-Überlebensrate liegt in Deutschland für Frauen und Männer bei 9%.

Ursachen und Faktoren

Warum sich Bauchspeicheldrüsenkrebs entwickelt, ist bisher nicht eindeutig geklärt. Es sind jedoch bestimmte Faktoren bekannt, die das Risiko für diese Erkrankung erhöhen können. Dazu gehören vor allem:

  • Rauchen
  • Starkes Übergewicht (Adipositas)
  • Dauerhafte (chronische) Entzündung der Bauchspeicheldrüse (chronische Pankreatitis)
  • Zuckerkrankheit vom Typ 2 (Typ 2-Diabetes)
  • Familiäre Belastung
    • Menschen, in deren Familie ein Verwandter ersten Grades an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt ist, haben ein zwei- bis dreifach erhöhtes Risiko

Symptome

In frühen Stadien der Erkrankung haben Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs nur selten Beschwerden. Später können die folgenden Symptome auftreten:

  • Schmerzen im Oberbauch oder Rücken
  • Appetitmangel, Gewichtsverlust
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Verdauungsstörungen
  • Juckreiz
  • Gelbfärbung der Haut oder der Augäpfel (Gelbsucht; Ikterus) durch Störung des Gallenabflusses

Animationen und Videos

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