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Prostatakrebs

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Prostatakrebs (Prostatakarzinom) ist in Deutschland nach wie vor die häufigste Krebserkrankung des Mannes, im Jahr 2016 erkrankten knapp 58.780 Männer.

Erkrankung

Mit einem Anteil von rund 11,6% Prozent steht Prostatakrebs nach Lungenkrebs an zweiter Stelle bei den zum Tode führenden Krebserkrankungen des Mannes.  Die relative 5-­Jahres­-Überlebensrate für Prostatakrebs liegt bei 89 %. Etwa zwei Drittel der Tumore werden in einem frühen Stadium (UICC I/II) diagnostiziert.

Die Prostata (Vorsteherdrüse) ist ein drüsiges, kastaniengroßes Organ. Die Prostata umschließt die Harnröhre (Urethra) unmittelbar nach ihrem Austritt aus der Harnblase und bildet ein Sekret zur Verflüssigung der Samenflüssigkeit.

Ursachen und Risikofaktoren

Die Ursachen von Prostatakrebs sind noch weitgehend ungeklärt.

Das Lebensalter ist der wichtigste Risikofaktor:  Bei unter 40-jährigen kommt Prostatakrebs fast nicht vor, das durchschnittliche Erkrankungsalter liegt bei 72 Jahren.

Wichtig ist zudem eine familiäre Vorbelastung. Männer, deren Brüder und/oder Väter erkrankt sind, haben ein über das zweifache erhöhtes Risiko, ebenfalls Prostatakrebs zu entwickeln.

Symptome

Prostatakrebs wächst in vielen Fällen sehr langsam. Daher macht die Erkrankung in frühen Stadien meist keine Symptome.

Erst in einem fortgeschrittenen Stadium können vor allem die folgenden Beschwerden auftreten:

  • Beschwerden beim Wasserlassen (Miktionsstörungen)
  • Blutbeimengung im Urin und/oder in der Samenflüssigkeit
  • Knochenschmerzen (v. a. Kreuzschmerzen bei Wirbelsäulen-Metastasen)

Animationen und Videos

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